Jeder kennt sie: Diese Tage, an denen scheinbar grundlos die Stimmung im Keller ist. Schlechte Laune schleicht sich leise ein – und plötzlich steht das Bedürfnis nach Trostessen im Raum. Der Weg zum Kühlschrank oder zur Süßigkeitenschublade scheint dann wie automatisch, und oft tauchen Schuldgefühle direkt danach auf. Doch warum beeinflusst unsere Stimmung so stark, was und wie wir essen?

Der Zusammenhang ist komplex: Unser Gehirn sucht bei Frust, Stress oder Überforderung nach schnellen Glücksmomenten. Essen – besonders süß oder salzig – liefert genau diese kurzfristige Belohnung durch das Freisetzen von Dopamin. So entsteht ein Kreislauf, in dem emotionale Tiefs und Essen miteinander verknüpft werden.
Das Problem: Die Wirkung hält meist nur kurz. Anhaltende Unzufriedenheit oder schlechte Laune lassen sich nicht „wegessen“ – im Gegenteil, häufig verstärken sich danach Scham und Unwohlsein.
Im Kurs Abnehmen beginnt im Kopf lernst du, diese Mechanismen zu erkennen und liebevoll zu durchbrechen. Statt automatisch zu essen, helfen achtsame Pausen, kleine Auszeiten oder bewusste Selbstfürsorge-Momente. Denn schlechte Laune ist keine Einladung zum Essen – sondern ein Impuls, sich um die eigenen Gefühle zu kümmern und neue Strategien für echte Stimmungsaufheller zu entwickeln.